Außenwände richtig dämmen

Expertentipps Fassadendämmung: Heizkosten senken

Bad Nauheim, 24.09.2012 – Eine fachgerechte Fassadendämmung kann die Heizkosten des Eigenheims um bis zu 40 Prozent senken. Wer am meisten davon profitiert und worauf es bei der Planung und Umsetzung ankommt, erläutert Malermeister Andrej Babitz vom Malerbetrieb Babit in der Sonnenweg 26 in seinen Expertentipps zur Fassadendämmung.

Dämmbedarf und Sparpotenzial individuell ermitteln

Mit modernen Fassadendämmsystemen lässt sich fast jeder Altbau auf aktuelle Dämmstandards „nachrüsten“. (Grafik: Caparol Farben Lacke Bautenschutz)

Bei bislang ungedämmten Altbauten über 30 Jahren rechnet sich eine zusätzliche Dämmung der Außenwände fast immer. Wenn aus baulichen oder anderen Gründen mehr als zehn Prozent der Fassade saniert werden sollen, schreibt der Gesetzgeber eine zeitgemäße Wärmedämmung sogar zwingend vor. Aber jedes Haus ist so individuell wie seine Bewohner. Am Anfang aller Überlegungen sollte deshalb die individuelle Ermittlung des Dämmbedarfs und Einsparpotenzials stehen. Erfahrene Fachhandwerker beraten auch dazu kompetent von Anfang an. Sie kennen die gesetzlichen Vorschriften und wissen, wann auch ein Energieberater hinzugezogen werden sollte.

Bei neuem Anstrich gleich mit an Wärmedämmung denken

Braucht das Haus mal wieder frische Farbe? Ist wegen Putz- oder anderen Schäden eine Fassadensanierung geplant? Dann sollte der Bauherr gleich mit an die kommenden Winter und Heizkostenrechnungen denken. Denn wenn das Baugerüst ohnehin steht, sind die Mehrkosten für eine Wärmedämmung eher gering. Die senkt nicht nur die Heizkosten. Sie schützt auch die Bausubstanz, verbessert das Raumklima und steigert den Wert der Immobilie.

Das richtige Dämmsystem wählen

Den effektivsten nachträglichen Wärmeschutz bietet in der Regel die Dämmung der Fassade von außen. Auf Putz-, Beton- oder Ziegelfassaden werden dafür meist sogenannte Wärmedämm-Verbundsysteme eingesetzt. Deren Kernstück ist eine Dämmplatte aus Polystyrol, Polyurethan oder der deutlich teureren Mineralwolle. Darüber kommt eine schützende Schicht aus Armierungsspachtel und -gewebe. Diese wird dann noch verputzt und in der gewünschten Farbe gestrichen. Alternativ stehen für die äußerste Schicht statt Putz und Farbe sogenannte Flachverblender zur Wahl, die die bisherige Mauer- oder Klinkeroptik erhalten.

Fördermittel sichern durch ausreichende Dämmung

Bund, Länder, Gemeinden und viele Energieversorger fördern die effektive Fassadendämmung mit Zuschüssen oder zinsgünstigen Krediten. Voraussetzung dafür ist zumeist eine Verbesserung der Wärmedämmung auf die Werte von Neubauten bzw. die entsprechenden Regelungen der Energieeinsparverordnung. Ein erfahrener Fachhandwerker hilft auch hier bei der Planung und Erbringung der entsprechenden Nachweise. Denn mit modernen Dämmsystemen lässt sich nahezu jeder Altbau auf die Wärmedämmung aktueller Neubauten „nachrüsten“. Selbst wenn aus Platz- oder optischen Gründen nur eine relativ dünne Dämmschicht in Frage kommt: Innovative Fassadendämmsysteme übertreffen auch bei schlankem Aufbau noch die strengen Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung.

Fassadendämmung gehört in Profihand

„Fachgerecht angebracht wärmt, kühlt, schützt und verschönt solch eine Fassadendämmung das Haus dann für viele Jahre und Jahrzehnte“, betont Malermeister Andrej Babitz. „Sie erfordert jedoch so umfassende technische und handwerkliche Kenntnisse, dass nur ein erfahrener und qualifizierter Fachhandwerker die korrekte Ausführung gewährleisten kann.“

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